Immer wieder werde ich in Gesprächen und Diskussionen gefragt, weshalb ich Chanukka feiere, während ich Weihnachten ablehne. Oft wird dabei versucht, meine biblische Integrität zu untergraben, man wirft mir Heuchelei vor. Begründet wird diese Frage dann damit, dass sowohl das eine, als auch das andere Fest nicht von Gott geboten wurde. Dies basiert aber auf dem Missverständnis, dass manche Denken, dass ich nichts feiere, was Gott nicht geboten hat. Vielmehr feiere ich aber nichts, was gegen Gottes Ordnung geht oder auf Götzendienst basiert.
Weihnachten ist ein durch und durch heidnisches Fest, dass durch die Kirche einen vermeintlich heiligen Anstrich bekommen hat. Christen feiern Jeschuas Geburt zu einem Termin, zu dem Jeschua nachweislich nicht geboren wurde, statt seiner Geburt zum biblischen Laubhüttenfest zu gedenken. Das Laubhüttenfest ist rechnerisch der Zeitraum seiner Geburt und es ist verheißen, dass auch die Heiden das Fest feiern sollen. Natürlich lehne ich ein falsches Datum ab, an dem eigentlich der römische Sonnengötze Geburtstag hatte. Aber Chanukka, auch wenn es jüdischer Herkunft ist, hat weder eine heidnische Herkunft, noch ist es im Ursprung ein talmudisches Fest.
Die Makkabäer bekämpfen, Jahrhunderte vor der Entstehung des Talmud, den griechischen Götzendienst, der 250 Jahre später leider auch wieder das Christentum beeinflusste. Die Makkabäer trieben die griechischen Götzendiener aus Gottes Tempel, reinigten diesen und weihten ihn wieder ein. Daher kommt auch der Name „Chanukka“, was „Wiedereinweihung“ heißt. Mehr zu den Makkabäern findest du unter anderem auch HIER oder du ließt einfach mal 1.Makkabäer und 2.Makkabäer selber.
Fast 150 bis 200 Jahre später war auch Jeschua regelmäßig in diesem Tempel. Er wurde dort JHWH als Kind dargestellt.
Und als acht Tage vollendet waren, als man das Kind beschneiden musste, da wurde ihm der Name Jeschua gegeben, den der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleib empfangen worden war. Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mosche vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn [JHWH] darzustellen, wie im Gesetz des Herrn [JHWHs] geschrieben steht: »Alle männliche Erstgeburt soll dem Herrn [JHWH] geheiligt heißen«, und um ein Opfer darzubringen, wie es im Gesetz des Herrn [JHWHs] geboten ist, ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
Lukas 2:21-24
Später pilgerte er als zwölfjähriger Junge dorthin und sprach dort mit den Schriftgelehrten, die über ihn erstaunten.
Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzend mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie befragte. Es erstaunten aber alle, die ihn hörten, über sein Verständnis und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, waren sie bestürzt; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht! Und er sprach zu ihnen: Weshalb habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?
Lukas 2:46-49
Jeschua ging während Chanukka in den Tempel und lehrte nicht gegen das Fest, sondern nutzte das Fest, um diesem einen tieferen Wert zu geben. Jeschua ist das wahre Licht dieser Welt und als dieses offenbarte er sich zu Chanukka im Tempel als Messias. Erst in Johannes 10 lesen wir, dass er im Tempel zum Fest der Tempelweihe war. Doch der Kontext dieses eines Verses ist enorm wichtig, weshalb man schon etwas Kapitel früher beginnen sollte, den Bericht des Evangelisten Johannes zu lesen. Viele Bibelwissenschaftler setzen Johannes 8:1 bis 10:42 in ein chronologisch relativ eng zusammenhängendes Geschehen (bspw. „Blue Letter Bible“). Ich möchte einige, wichtige Abschnitte der Kapitel hier hervorheben.
Nun redete Jeschua wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. […] Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Und Jeschua sprach zu ihnen: Zuerst das, was ich euch eben sage! Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten; aber der, welcher mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zu der Welt. Sie verstanden aber nicht, dass er vom Vater zu ihnen redete. Darum sprach Jeschua zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin; und ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich. Und der, welcher mich gesandt hat, ist mit mir; der Vater lässt mich nicht allein, denn ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt. Als er dies sagte, glaubten viele an ihn. Da sprach Jeschua zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen! […] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit!
Johannes 8:12-51
In Kapitel 8 nennt sich Jeschua gleich zu Beginn „das Licht der Welt“ und weiter machte er deutlich, dass er „von oben“ kam, also von Gott gesandt wurde. Diese Worte führten dazu, dass viele an ihn glaubten und diese forderte er auf, wahrhaftige Jünger zu werden. Abschließen sagte Jeschua, dass wir den Tod nicht sehen werden, wenn wir seine Worte bewahren werden. Jeschua nutzt hier also das Geschehen, um das Evangelium in Kürze zu verbreiten. Er ist das Licht und wer ihm nachfolgt, wird nicht den Tod sehen. Kurz darauf betonte Jeschua erneut, dass er das Licht der Welt ist.
Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hatte, spie er auf die Erde und machte einen Brei mit dem Speichel und strich den Brei auf die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh hin, wasche dich im Teich Schiloa (das heißt übersetzt: »Der Gesandte«)! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
Johannes 9:5-7
Der „Gesandte“, Jeschua, schickt den Blinden zum Teich des Gesandten, in dem er sich (rein-)wäscht und wieder sehen kann. Das, was wir hier als physischen Akt lesen, ist sehr geistlich. Kurz zuvor verstanden viele Pharisäer nicht, was Jeschua sagte und erkannten ihn nicht. Nun heilt er einen blinden, so dass er sehen kann.
In den nachfolgenden Worten, versuchen Gelehrte herauszufinden, wer den Blinden geheilt hatte. Da der Blinde aber blind gewesen war, wusste er noch gar nicht, wer sein Heiler war. Abschließend wusste er aber nur zu sagen, dass Jeschua von Gott gesandt war und wurde deshalb von seiner Gemeinde verstoßen.
Wenn dieser nicht von Gott wäre, so könnte er nichts tun! Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren und willst uns lehren? Und sie stießen ihn hinaus. Jeschua hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube? Jeschua aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es! Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und fiel ehrerbietig vor ihm nieder. Und Jeschua sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden. Und dies hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind denn auch wir blind? Jeschua sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde; nun sagt ihr aber: Wir sind sehend! — deshalb bleibt eure Sünde.
Johannes 9:35-41
Während Blinde sehend werden, ist das Herz der vermeintlich sehenden Pharisäer, so verhärtet, dass sie Jeschua nicht erkennen können. Sie sind blind, obwohl Jeschua sich als Messias vorgestellt hat. Die Pharisäer lehnen ihn ab, doch der ehemals Blinde glaubt nun an Jeschua als Sohn Gottes. Also versuchte Jeschua es noch einmal mit einem Gleichnis und stellt sich darin als „der gute Hirte“ vor.
Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und bin den Meinen bekannt, gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. Da entstand wiederum eine Spaltung unter den Juden um dieser Worte willen; und viele von ihnen sagten: Er hat einen Dämon und ist von Sinnen, weshalb hört ihr auf ihn? Andere sagten: Das sind nicht die Worte eines Besessenen. Kann denn ein Dämon Blinden die Augen öffnen?
Johannes 10:14-21
Jeschua spricht so klare und deutliche Worte, er tut so große Wunder und erklärt noch einmal alles in einfachen Worten und dennoch gab es weiterhin Menschen, die dachten, dass er von Dämonen besessen sei. Jeschua bringt es auf den Punkt, er hat Vollmacht von Gott und viele verstanden es, da nur Gott einen blinden heilen kann. Erst jetzt lesen wir, dass dies alles zur Zeit von Chanukka, also dem Fest der Tempelweihe geschah.
Es fand aber in Jerusalem das Fest der Tempelweihe statt; und es war Winter. Und Jeschua ging im Tempel in der Halle Salomos umher. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsere Seele im Zweifel? Bist du der Gesalbte, so sage es uns frei heraus! Jeschua antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue im Namen meines Vaters, diese geben Zeugnis von mir; aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10:22-30
Die Menschen um ihn fragten nun: „Bist du der Messias?“, und wollten eine Antwort laut und deutlich hören. Jeschua gab ihnen eine sehr deutliche Antwort, als er sagte: „Ich habe es euch gesagt und ihr glaubt nicht.“.
Jeschua kam zu Chanukka, und begann damit, die Menschen auszusuchen, die reinen Herzens sind. Er sagte dazu: „Meine Schafe hören meine Stimme.“, und das ist wichtiger Bestandteil von Chanukka.
Chanukka mag kein Fest JHWHs sein, doch ist es uns sehr dienlich in Bezug zu diesem Thema. Wir brauchen weder talmudischen Traditionen um Chanukka, noch das heidnische Weihnachten selbst. Aber wer Jeschuas Geburt wahrhaftig gedenken will, wird zum Laubhüttenfest seiner Geburt und somit dann logischerweise zu Chanukka seiner Zeugung gedenken. Wenn wir Chanukka feiern, feiern wir kein Fest, dass Gott explizit geboten hat, aber wir feiern den Sieg über den Götzendienst und die Wiedereinweihung des Tempels mit enorm großen, geistlichen Wert und haben die Möglichkeit, den Fokus auf Jeschua zu lenken. Auch Jeschua reinigte den Tempel!
Und er ging in den Tempel hinein und fing an, die Verkäufer und Käufer darin hinauszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus ist ein Bethaus«. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht! Und er lehrte täglich im Tempel; die obersten Priester aber und die Schriftgelehrten und die Vornehmsten des Volkes trachteten danach, ihn umzubringen; doch sie fanden keinen Weg, wie sie es tun sollten; denn das ganze Volk hing an ihm und hörte ihm zu.
Lukas 19:45-48
Der prophetische Charakter von Chanukka ist, dass wir, seine Schafe, selbst durch Jeschua auch vom Götzendienst gereinigt wurden und nun der Tempel des heiligen Geistes sind.
Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jeschuas, dem Gesalbten, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
1.Johannes 1:7-9
Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, […]
1.Korinther 3:16
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, […]
1.Korinther 6:19
Das ist der Sinn von Chanukka, es geht um deine eigene Reinigung und Heiligung! Jeschua reinigt immer noch den Tempel!
Hast du dir schon mal überlegt, wie Gott den Zustand deines Herzens sehen könnte? Was wäre, wenn Jeschua heute auftauchen und im Tempel seines Vaters umsehen würde, wenn er tatsächlich in dein Herz schauen würde? Was würde er finden? Wäre zufrieden oder müsste er aufräumen?
Was wäre, wenn Jeschua in das Allerheiligste – deine Gedanken, Wünsche und Gewohnheiten eintreten würde – was würde er dort finden? Müsste er Tische umwerfen und alles vertreiben, was nicht dorthin gehört?
Die Tempelreinigung durch Jeschua ist eine der eindrucksvollsten Demonstrationen seiner Autorität in allen vier Evangelien (Matthäus 21:12-17; Markus 11:15-19; Lukas 19:45-48; Johannes 2:13-22). Der sanfte Jeschua wurde richtig gewalttätig.
Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Rindern, und den Wechslern verschüttete er das Geld und stieß die Tische um;
Johannes 2:15
Das war aber kein willkürlicher Verlust seiner Selbstbeherrschung, sondern eine bewusste prophetische Handlung. In der Erzählung des Johannes fertigt Jeschua absichtlich eine „Geißel aus Stricken”, was nicht auf eine falsche Impulsivität hindeutet.
Denk mal darüber nach. Jeschua ist nicht einfach ausgerastet. Er hat sich hingesetzt und eine Peitsche geflochten. Was er tat, war kalkuliert, präzise, bewusst und geplant. Diese Szene, in der Jeschua Tische umwirft und eine Peitsche schwingt, passt nicht wirklich zu dem Jeschua, den wir manchmal von schönen Bilder kennen, auf denen ein liebevoller Jeschua dargestellt wird. Das war nicht sein liebenswertester Moment – aber es war definitiv Jeschua, wie er ist.
Der Bericht des Markus betont die Nachhaltigkeit dieses Eingreifens und zeigt, dass Jeschua niemandem „erlaubte”, Waren durch den Tempelhof zu transportieren.
Und er ließ nicht zu, dass jemand ein Gerät durch den Tempel trug.
Markus 11:16
Das war keine kurze symbolische Geste, sondern eine ausgedehnte Rückeroberung des heiligen Raums. Jeschua begründet sein Handeln mit der Schrift und verknüpft dabei zwei prophetische Texte miteinander. Aus Jesaja zitiert er:
[…] denn mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden.
Jesaja 56:7
Aus Jeremia zitiert er die provokante Frage:
Ist denn dieses Haus, das nach meinem Namen genannt ist, in euren Augen zu einer Räuberhöhle geworden? […]
Jeremia 7:11
Der Kontrast ist krass – göttliche Absicht versus menschliche Korruption. Der Begriff, den Jeschua für „Höhle“ verwendet, bezieht sich sprachlich speziell auf ein Versteck für Banditen. Das deutet nicht nur auf unangemessenen Handel hin, sondern auf systematische Ausbeutung unter religiösem Deckmantel.
Das Tempelsystem war zu einem Mechanismus geworden, der eher auf Profit als auf Gebet, eher auf Transaktionen als auf Verwandlung ausgerichtet war. Vielmehr noch geschah dort auch Götzendienst, da der heilige Schekel des Tempel nicht mehr existierte und an Stelle dessen der tyrische Schekel verwendet. Diese Münze wurden zu Jeschuas Zeit ausschließlich für die Bezahlung der Tempelsteuer und als Zahlungsmittel im Jerusalemer Tempelbereich verwendet. Die Münze wurde zu Wucherpreisen an die Pilger verkauft, damit sie zu Wucherpreisen das Vieh kaufen konnten. Diese Münze bildete den tyrischen Götzen „Melkart“ (Baal / Moloch) ab.
Paulus hebt diese Tempelmetaphorik auf eine tiefgründige persönliche Ebene:
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!
1.Korinther 6:19-20
Der Begriff, den Paulus für „Tempel“ wählt, ist wichtig. Er bezieht sich sprachlich speziell auf das innere Heiligtum, wo Gottes Gegenwart wohnte, und nicht nur auf den äußeren Tempelkomplex. Diese Präzision ist wichtig. Paulus vergleicht unseren Körper nicht mit dem allgemeinen Tempelgelände, sondern mit dem Allerheiligsten selbst – dem heiligsten Raum im biblischen Gottesdienst.
Die Aussage „Ihr gehört nicht euch selbst“, stellt moderne Annahmen über die persönliche Autonomie direkt in Frage. Dieser Satz deutet auf Eigentumsverhältnisse hin – wir gehören einem Anderen. Paulus begründet diese Behauptung nicht mit willkürlicher göttlicher Autorität, sondern mit erlösender Liebe, denn das „Ihr seid teuer erkauft.“, beschreibt eine abgeschlossene Transaktion – unsere Erlösung ist vollbracht, besiegelt und sicher.
Es ist wichtig, den Unterschied zwischen dem Tempel, den Jeschua reinigte, und dem von Salomo erbauten Tempel zu beachten. Als Salomos Tempel geweiht wurde, erfüllte die Herrlichkeit des Herrn, die den Heiligen Geist repräsentiert, den Tempel (vgl. 1.Könige 8:10-11; 2.Chronik 5:13-14). Der Zweite Tempel, der zu Jeschuas Zeiten stand, erfuhr jedoch nie dieselbe sichtbare Manifestation der Gegenwart Gottes. Gewiss war der Tempel legitim und von Gott gewollt, wie wir aus dem biblischen Bericht wissen, aber er war anders.
Das macht die Aussage des Paulus, dass unsere Körper nun Tempel des Heiligen Geistes sind, noch tiefgründiger. Sie deutet darauf hin, dass wir tatsächlich größer sind als dieser physische Tempel. Jeschua selbst sagte:
Ich sage euch aber: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel!
Matthäus 12:6
Da wir durch ihn in seinen Leib eingegliedert sind (vgl. 1.Korinther 12:12-13), sind auch wir Teil von etwas Größerem. Tatsächlich zeigt sich die „Herrlichkeit“, die niemals in den „zweiten Tempel“ eingegangen ist, erst zu Schawuot – Pfingsten –, als die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt werden! Dieses Ereignis, die Taufe mit dem Heiligen Geist, ist die Einweihung, die Ankunft des Geistes in Gottes neuem Tempel!
Wenn Jeschua schon so beunruhigt war über die Korruption in den Vorhöfen eines geringeren Tempels, wie viel mehr wird er dann beunruhigt sein, wenn er Korruption im Allerheiligsten deines Herzens findet?
Wird er sich hinsetzen und eine Peitsche flechten müssen, um auch dich zu „reinigen”? Oder wirst du seinen reinigenden Geist willkommen heißen, wie das Allerheiligste in Salomos Tempel? Wird Jeschua mit deinem Herzen arbeiten können oder wird er aggressiv in deinem Herzen aufräumen müssen? Er wird seinen Willen durchsetzen, so oder so. Ich rate dazu, vor ihm schon aufzuräumen.
Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe, gleichwie auch der Gesalbte uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott.
Epheser 5:1-2
Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht, so setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jeschua, dem Gesalbten. Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.
2.Petrus 1:3-9
Diese Verse zeigen uns nun eine bleibende Wahrheit: Was Gott gehört, muss seinen Charakter und seine Absichten widerspiegeln.
So wie der Tempel in Jerusalem zum Beten gebaut wurde, aber durch den Wucherhandel und Götzendienst verdorben wurde, können auch unsere Körper – die zur Ehre Gottes geschaffen wurden – missbraucht werden. In 1.Korinther 3 wendet Paulus die Tempelmetapher kollektiv an:
Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, wird Gott ihn zerstören. Denn der Tempel Gottes ist heilig, und ihr seid dieser Tempel.
1.Korinther 3:16-17
Diese Warnung hat schwerwiegende Konsequenzen. Das griechische Verb, das mit „zerstören“ übersetzt wird, umfasst Verderbnis, Verunreinigung und Ruin. Paulus deutet an, dass dasselbe Urteil, das Jeschua symbolisch im Tempel vollstreckt hat, diejenigen erwartet, die ihren Körper verunreinigen oder der Glaubensgemeinschaft Schaden zufügen.
Als Jeschua die Tische umwarf und die Händler hinauswarf, zeigte er, dass Gott die Verderbnis eines geweihten Ortes nicht auf Dauer tolerieren wird. Dieser Grundsatz gilt direkt für unseren Körper als Tempel des Heiligen Geistes. Die Reinigung unseres körperlichen Tempels geschieht in mehreren Ebenen (und vermutlich gibt es noch viel mehr dazu zu schreiben):
1.) Wir sollten Gott bitten:
Erschaffe mir, o Gott, ein reines Herz, und gib mir von Neuem einen festen Geist in meinem Innern!
Psalm 51:12
2.) Wir sollten an Jeschua glauben:
Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jeschua, dem Gesalbten, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!
Apostelgeschichte 16:31
3.) Wir sollten auf Jeschuas Wort vertrauen:
Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
Johannes 15:3
4.) Wir sollten uns durch Jeschua reinigen lassen:
Der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun.
Titus 2:14
5.) Wir sollten vom Geist Gottes erfüllt sein:
Ich aber will ihnen ein einiges Herz geben, ja, ich will einen neuen Geist in euer Innerstes legen; und ich will das steinerne Herz aus ihrem Leib nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben.
Hesekiel 11:19
5.) Wir sollten uns durch Gottes Geist reinigen lassen:
Da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jeschua, der Gesalbte, unseren Retter.
Titus 3:5-6
6.) Wir sollten unser Herz schützen und es mit Gottes Wahrheit füllen:
Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.
Sprüche 4:23
7.) Wir sollten die Wahrheit befolgen:
Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen;
1.Petrus 1:22
8.) Wir sollten geistliche Disziplin und Selbstbeherrschung üben:
Ich bezwinge meinen Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verwerflich werde.
1.Korinther 9:27
9.) Wir sollten gemeinschaftliche Rechenschaftspflicht leisten (dies wird fast überall vernachlässigt!):
Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.
Jakobus 5:16
Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht; und gib dabei acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst! Einer trage des anderen Lasten, und so sollt ihr das Gesetz des Gesalbten erfüllen!
Galater 6:1-2
Wichtig ist: Bei diesem Reinigungsprozess geht es nicht um Zerstörung, sondern um Wiederherstellung – nicht um die Abschaffung der menschlichen Natur, sondern um ihre Vervollkommnung durch Gnade.
Die heutige Kultur sieht persönliche Autonomie als den höchsten Wert – „mein Körper, meine Entscheidung“ wird für manche zum unhinterfragten Mantra. Das ist aber eine deutliche Abkehr von der biblischen Wahrheit. Das hebräische Konzept des „Individuum“ sieht den Mensch nie als isoliert oder autonom, sondern immer als Teil von Beziehungen – zu Gott, zur Gemeinschaft und zur Schöpfung.
Das heißt nicht, dass die Bibel Verletzungen der körperlichen Unversehrtheit gutheißt. Vielmehr definiert sie unser Verständnis von Freiheit neu. Wahre Freiheit findet man nicht in uneingeschränkter Wahlfreiheit, sondern in der Übereinstimmung mit dem Schöpfungszweck. Die Reinigung des Tempels durch Jeschua war keine willkürliche Zerstörung, sondern die Wiederherstellung seiner eigentlichen Funktion. Ebenso ist Gottes Anspruch auf unseren Körper nicht unterdrückend, sondern befreiend – er befreit uns von destruktiven Mustern, damit wir unseren Schöpfungszweck erfüllen können.
Die Ironie ist tiefgreifend: Indem wir absolute Autonomie beanspruchen, geben wir uns oft tieferen Formen der Knechtschaft hin – der Sucht, dem Impuls, dem kulturellen Druck. Wie Jeschua lehrte:
Jeschua antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.
Johannes 8:34
Wahre Freiheit kommt nicht dadurch, dass wir die göttliche Autorität ablehnen, sondern indem wir sie annehmen:
Da sprach Jeschua zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!
Johannes 8:31-32
Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2.Korinther 3:17
Die Frage ist natürlich nun, wie wir dann diesen Körper bewohnen sollen, der uns nicht selbst gehören, sondern Gottes Wohnstätte ist?
1. Wir sollten Gottes Eigentümerschaft anerkennen:
Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde gehört mir.
2.Mose 19:5
Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.
Römer 14:8
2. Wir sollten nach Heiligkeit streben:
Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israels und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, JHWH, euer Gott! Ihr sollt jeder Ehrfurcht vor seiner Mutter und seinem Vater haben und meine Schabbate halten, denn ich, JHWH, bin euer Gott.
3.Mose 19:2
Als gehorsame Kinder passt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig!«
1.Petrus 1:14-16
3. Wir sollten uns ins Reich Gottes investieren:
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. […] Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!
Matthäus 6:19-33
Da trat auch der hinzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist. Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine! Aber sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, so hätte ich bei meinem Kommen das Meine mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluss hat; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.
Matthäus 25:24-30
4. Wir sollten Gottes Willen beachten:
Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote! Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Johannes 14:15-17
Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist. Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet; das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang an gehört habt.
1.Johannes 2:3-7
5. Wir sollten an realer Gemeinschaft teilhaben:
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.
Matthäus 18:20
Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.
1.Korinther 12:26
Angesichts dieser Wahrheiten bekommt jede Entscheidung, die unseren Körper betrifft, ewige Bedeutung. Wir pflegen nicht einfach nur Fleisch und Knochen, sondern verwalten einen heiligen Raum, in dem der Heilige Geist wohnen kann. So esoterisch das nun für manche klingen mag, so hallen doch unsere körperlichen Entscheidungen sozusagen in den Kammern des Himmels wider und schwingen entweder in Harmonie oder in Dissonanz mit.
Wenn du über Einweihung des Tempel zu Chanukka oder die Reinigung des Tempels durch Jeschua nachdenkst, denke auch an deinen eigenen Tempel des heiligen Geistes. Gibt es Bereiche, die umgestaltet und gereinigt werden müssen? Gibt es Gewohnheiten oder Gedanken, die sich dort eingenistet haben, wo eigentlich nur das Gebet wohnen sollte? Lass dich vom Heiligen Geist bei dieser heiligen Arbeit leiten, denn er sehnt sich danach, seine Wohnstätte in dir wiederherzustellen und zu läutern. Praktisch bedeutet das, mehr Zeit für das Gebet, für die Kontemplation auf Sein Wort, und für den Empfang Seiner Gaben aufzuwenden und deinen Geist mit heiligen Dingen zu füllen und deine Augen auf sie zu richten.
Wenn Jeschua kommt, um deinen Tempel zu „reinigen”, kannst du mit Ihm zusammenarbeiten oder dich dagegen wehren. Er hat die Peitsche, wenn es sein muss. Wenn du wirklich offen bist für Gottes Willen für dein Leben, wenn er einige Tische umwerfen und dich mit der Peitsche in Form bringen muss, wird er es tun. Es ist oft eine strenge Gnade, die Mittel, die Gott einsetzt, um uns in diesem Leben zu „reinigen”, aber es ist dennoch Gnade. Dennoch ist es viel einfacher und angenehmer, wenn wir mit der Heiligung unseres Körpers durch Jeschua zusammenarbeiten, als wenn wir dagegen ankämpfen.
Möge die Erkenntnis, dass du Gottes Eigentum bist, eine heilige Ehrfurcht vor deinem Sein wecken und dich dazu bringen, Gott in jedem Aspekt deines Wesens zu verherrlichen. Denk daran, dass du wunderbar und einzigartig geschaffen bist – ein lebendiger Tempel des Allerhöchsten Gottes.
Marana tha – unser Herr kommt! Hallelujah – gelobt sei Jah!
