WAS IST WEIHNACHTEN?

Herkunft, Bräuche, biblische Sicht

Schon lange lag es mir auf dem Herzen, einen Artikel zu Weihnachten zu schreiben. Tatsächlich war dies kein einfaches unterfangen, da gerade im deutschen Sprachraum viele Fehlinformationen gestreut werden. Manche Kreise weisen darauf hin, dass Weihnachten entweder christlich ist, oder wenigstens nicht heidnisch ist – andere verteufeln das Fest und erfinden dafür entweder irgendwelche Horrorgeschichten oder nutzen schlechte und ungeprüfte Quellen. Letztlich führt dies dazu, dass es nur möglich war, einen Artikel unter Zuhilfenahme englischsprachiger Quellen, insbesondere Fachliteratur, zu schreiben. Da dies keine wissenschaftliche Ausarbeitung ist, möchte ich darauf hinweisen, dass nicht kontinuierlich im wissenschaftlichen Standard zitiert wurde, dafür aber nach Möglichkeit qualifizierte Quellen der getroffenen Aussagen angegeben werden.

Alle biblischen Zitate innerhalb dieses Artikels wurden der Übersetzung „Schlachter 2000“ entnommen. Die Texte in Bibelzitaten, die in Klammern „()“ geschrieben sind, sind Ergänzungen der ursprünglichen Bibelübersetzer. Die Texte in Bibelzitaten, die „kursiv“ geschrieben sind, wurden vom Autor dem ursprünglichen biblischen Verständnis oder dem Kommentar der Übersetzer nach wörtlich aber nicht inhaltlich geändert. Die Texte in Bibelzitaten, die „fett“ geschrieben sind, sind persönliche Hervorhebungen des Autors in Bezug zum Inhalt dieser Ausarbeitung. Die Punkte in Bibelzitaten, die in eckigen Klammern „[…]“ geschrieben sind, sind Stellen im Zitat, die gekürzt wurden. Die immer wieder auftretenden Zahlen innerhalb des Textes sind die die Fußnotenzahlen des eigentlichen Artikels.

Ich bitte den Leser diesen Artikel, sowie den Inhalt gemäß der Bibel zu prüfen:

»Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!«

1. Thessalonicher 5:21-22

1.) Herkunft:

Weihnachten ist bekannt als der Tag, an dem der Weihnachtsmann kommt, an dem das Christkind Geschenke bringt und vor allem dafür, dass an diesem Tag der Geburtstag von Jesus Christus gefeiert wird. Tatsächlich ist es biblisch belegbar, dass Jeschua (hebr. „Jesus“) nicht an Weihnachten, sondern im Herbst zur Zeit des sogenannten Laubhüttenfestes geboren wurde (etwa September / Oktober). Aber warum feiern wir Weihnachten dann am 25. Dezember?

„sol Invictus“ (lat. „Unbesiegte Sonne“) galt lange Zeit als der offizielle Sonnengötze des späteren römischen Reiches. „sol indiges“ war der Name, den er ursprünglich trug. Es gab mindestens drei Tempel des Sonnengötzen in Rom, die alle aus der früheren Republik stammten und aktiv waren1Steven Hijmans. Temples and priests of Sol in the city of Rome. S.381–427.. Einige Kaiser legten besonderen Wert auf die Verbindung ihrer Herrschaft mit dem Sonnenkult, dabei ging es ihnen um die Herrschaftslegitimation. Doch wurde dessen Kult in Rom erstmals unter Kaiser Elagabalus in einem „sol-elagabal“-Kult stark gefördert und war mancherorts auch ein „sol-mithras“-Kult2Jaime Alvar. Romanising Oriental Gods: Myth, salvation, and ethics in the cults of Cybele, Isis, and Mithras. Translated by Richard Gordon. S.203.. Schließlich gelang es dem römischen Kaiser Aurelian den Kult des „sol invictus“ als offizielle Religion neben den traditionellen römischen Kulten zu etablieren. Kaiser Aurelian betrachtete den Sonnengötzen als seinen Schutzherrn, erhob ihn zum Herrn des römischen Reichs. Es herrscht allgemeines Einvernehmen darüber, dass „sol“ von Kaiser Aurelian bis Kaiser Konstantin I. von höchster Bedeutung war, bis Konstantin „sol“ scheinbar zugunsten des Christentums aufgab3Gaston Halsberghe. The Cult of Sol Invictus. S.155, 169. Die letzte Inschrift, die sich auf „sol invictus“ bezieht, stammt aus dem Jahr 387 n. Chr., und es gab im fünften Jahrhundert so viele Anhänger, dass der christliche Theologe Augustinus es für nötig hielt, gegen sie zu predigen4Gaston Halsberghe. The Cult of Sol Invictus. S.170..

Der „Historia Augusta“ zufolge nahm Kaiser Elagabalus, der jugendliche Erbe der Severer, den Namen seiner Gottheit an und brachte sein Kultbild von Emesa nach Rom. Nach seiner Einsetzung als Kaiser vernachlässigte er die traditionellen römischen Staatsgötzen und machte „sol-elagabal“ zum mächtigsten Götzen Roms. Dies endete mit seiner Ermordung im Jahr 222. Die „Historia Augusta“ setzt den Götzen des Elagabalus mit „jupiter“ bzw. „jowe“5Encyclopedy Brittanica: https://www.britannica.com/topic/Jupiter-Roman-god. Am 26.11.2021 abgerufen. und „sol“ gleich, in dem es hieß: „fuit autem heliogabali vel iovis vel solis sacerdos“ (lat.: „Er war auch ein Priester des heliogabalus oder des jowe oder des sol“6Historia Augusta: https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Historia_Augusta/Elagabalus/1*.html#note14. Am 20.11.21 abgerufen., aber der römische „sol“-Kult hatte in Rom mindestens seit der frühen Republik existiert.7Steven Hijmans. „The sun that did not rise in the east“. S.115–150.8 Stephan Berrens. Sonnenkult und Kaisertum von den Severern bis zu Constantin I. (193–337 n. Chr.). Historia-Einzelschriften. S.185.. Nach seinen Siegen im Osten reformierte Kaiser Aurelian den römischen „sol“-Kult gründlich und erhob den Götzen zu einem der wichtigsten des Reiches. Gehörten die Priester des „sol“ zuvor eher zu den unteren Rängen der römischen Gesellschaft 9Steven Hijmans. Sol: The Sun in the Art and Religions of Rome. S.18., so waren sie nun „pontifices“ (lat.: Brückenbauer; plural von „Pontifex“: heutiger Titel des Papstes) und Mitglieder des von Aurelian eingerichteten Kollegiums der „pontifices“. Jeder „pontifex“ von „sol“ war Mitglied der senatorischen Elite, was darauf hindeutet, dass das Priestertum von „sol“ nun ein hohes Ansehen genoss. Aurelian baute auch einen neuen Tempel für „sol“, der am 25. Dezember 274 eingeweiht wurde 10Manfred Clauss. Die römischen Kaiser – 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian. S.250., womit sich die Gesamtzahl der Tempel für den Gott in Rom auf mindestens vier erhöhte11Steven Hijmans. Sol: The Sun in the Art and Religions of Rome. S.18. Er führte auch Spiele zu Ehren des Götzen ein, die ab 274 immer um den 25. Dezember stattfanden.

Die Identität des „sol invictus“ von Aurelian ist seit langem Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Auf der Grundlage der augusteischen Geschichte haben einige Gelehrte argumentiert, dass er auf „sol elagabal“ von Emesa basiert. Andere, die sich auf Zosimus stützen, vermuten, dass er auf dem „šams“, dem Sonnengott von Palmyra, basierte, und zwar mit der Begründung, dass Aurelian eine aus Palmyra geplünderte Kultstatue des Sonnengottes im Tempel des „sol“ aufstellte und weihte. Dieser „šams“ wiederrum war eine Abwandlung des babylonischen Sonnengötzen „šamaš“ der parallel zum in der Bibel erwähnten Götzen „baal“ angebetet wurde12Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0ama%C5%A1. Am 26.11.2021 abgerufen..

Kaiser Konstantin I. war nach der Überwindung seines Gegners Maximian im Jahr 310 ein besonders eifriger Verehrer des „sol invictus“, den er anscheinend mit „apollo“ gleichsetzte. Zuvor hatte er insbesondere den „herkules“-Kult betrieben. Er sah als sich als dessen „pontifex maximus“ (lat. „oberster Brückenbauer“; heutiger Titel des römisch-katholischen Papstes) und als irdischen Repräsentanten des Sonnengötzen, unter dessen unablässigem Schutz er zu stehen glaubte. Seine Münzprägung lässt seine enge Verbindung mit dem Götzen erkennen. Die Kaiser stellten „sol invictus“ auf ihren offiziellen Münzen dar, wie z. B. „soli invicto comiti“, welche den Götzen als Begleiterin des Kaisers bezeichnet und besonders häufig von Konstantin verwendet wurde13Stephan Berrens. Sonnenkult und Kaisertum von den Severern bis zu Constantin I. (193–337 n. Chr.). Historia-Einzelschriften. S.185.. Die offizielle Münzprägung Konstantins trägt bis 325 Abbildungen von „sol“. Verschiedene Münzen aus seiner Regierungszeit zeigen die Büste des Kaisers im Profil, gepaart mit dem Götzen, mit der Inschrift „invictus constaninus“14Jocelyn Toynbee. Roman Medallions (reprint ed.). plate xvii, nr.11.15J. Maurice. Numismatique Constantinienne, plate vii, nr.14. S.236.

Nach seinem Sieg über den Usurpator Maxentius in der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 verwendete Konstantin weiterhin Sonnen-Motive, ersetzte aber die traditionelle religiöse Terminologie durch eine unbestimmtere. So hob er auf seinem Triumphbogen den „sol invictus“ noch bildlich hervor. Der Triumphbogen Konstantins wurde sorgfältig so positioniert, dass er mit der kolossalen „sol“-Statue am Kolosseum fluchtete, so dass dieser den dominierenden Hintergrund bildete, wenn man ihn aus der Richtung des Hauptzugangs zum Bogen sah16E. Marlowe. Framing the sun: The Arch of Constantine and the Roman cityscape. S.223–242.. Es sind Verbindungen zwischen der kaiserlichen Strahlenkrone und dem „sol“-Kult deutlich. Augustus wurde posthum mit einer Strahlenkrone dargestellt, ebenso wie alle nach ihm lebenden Kaiser von Nero nach 65 n. Chr. bis Konstantin. Später nutze die römisch-katholische Kirche eben diese Strahlenkrone des „sol“ als sogenannten „Heiligenschein“ für den Messias und sogenannte „Heilige“ in der kirchlichen Ikonografie und Hagiografie. Bis zum Konzil von Nicäa lies er seinen Götzen „sol“ auf Bildern darstellen, später wurden diese Darstellungen in „divinitas“ (lat. „Göttlichkeit“), nach dem Konzil in „iesus christus“ (lat. „Jeschua, der Gesalbte“) umbenannt, den er somit mit „sol“ gleichsetzte. Nach dem Sieg über den Rivalen Licinius im Jahr 324 und der Erringung der Alleinherrschaft endete die Prägung von „sol“-Münzen weitgehend; die letzte überlieferte „sol“-Münze stammt aus dem Jahr 32517Gaston Halsberghe. The Cult of Sol Invictus. S.169f.18Martin Wallraff. Christus verus sol – Sonnenverehrung und Christentum in der Spätantike. S.133, Anm.3419Stephan Berrens. Sonnenkult und Kaisertum von den Severern bis zu Constantin I. (193–337 n. Chr.). S.167, Anm.231..

Schon vor dem Konzil von Nicäa wurde der erste Tag der Woche zum Tag der Sonne – „dies solis“ – der Sonntag, als römischen Ruhetag festgelegt. Zunächst ein wöchentlicher Feiertag seit Kaiser Aurelian, wurde er von Kaiser Konstantin am 3. März 321 n. Chr zu einem arbeitsfreien Tag erklärt. So hieß es:

»Am ehrwürdigen Tag der Sonne sollen die Magistrate und die Bewohner der Städte ruhen, und alle Werkstätten sollen geschlossen sein. Auf dem Lande aber dürfen die in der Landwirtschaft Tätigen frei und rechtmäßig ihren Beschäftigungen nachgehen, weil es oft vorkommt, dass ein anderer Tag für die Aussaat von Getreide oder die Pflanzung von Wein nicht geeignet ist; damit nicht durch Vernachlässigung des richtigen Zeitpunkts für solche Arbeiten die Gnade des Himmels verloren geht.«

Philip Schaff. From Constantine the Great to Gregory the Great, A.D.311-600. S.380.

Die Festlegung des Weihnachtsfestes auf den 25. Dezember erfolgte einige Zeit später. Im philokalyptische Kalender von 354 n. Chr., wird das Fest „dies natalis invicti“ am 25. Dezember gefeiert20Tertullian.org: Online text of inscription, Parts 6 and 12. Am 04.12.2007 archiviert. Derselbe Kalender behauptet auch, dass „iesus christus“ acht Tage vor dem kalendarischen Januar, also am 25. Dezember, geboren wurde. Seit damals in der Zeit des Bischof Jaakow bar Salibi21Ramsay MacMullen. Christianity and Paganism in the Fourth to Eighth Centuries. S.155. gibt es Aussagen, dass der 25. Dezember als Datum des Weihnachtsfestes kurz vor der Sonnenwende gewählt wurde, weil an diesem Tag das Fest des Götzen „sol“ stattfand. Historikern zufolge wurde Weihnachten auf den 25. Dezember gelegt, weil an diesem Tag das Fest des Götzen stattfand22Michael Alan Anderson. Symbols of Saints. S.4523[Melkite.org: The day God took flesh. Am 23.12.2014 archiviert24Cyril Martindale. „Christmas“ Catholic Encyclopedia.. Der Bischof Jaakow bar Salibi kommentierte:

»Nach feierlichem Herkommen pflegten die Heiden am 25. Dezember das Geburtsfest des Sonnengottes […] zu feiern […]. An diesen festlichen Bräuchen ließen sie auch das Christenvolk teilnehmen. Da nun die Lehrer der Kirche die Wahrnehmung machten, dass die Christen an diesem Feste hingen, kamen sie nach reiflicher Erwägung zu dem Entschluss, an diesem Tag […] fortan das Fest des wahren Aufgangs […] zu feiern.«

Hermann Usener. Rheinisches Museum für Philologie. Band 60. S.466.

2.) Bräuche

Aber nicht nur das Weihnachtsfest selber, sondern auch viele der weihnachtlichen Bräuche sind heidnischen Ursprungs. Schauen wir uns als Beispiel den Weihanchtsbaum an. Dazu müssen wir auch etwas weiter in die Geschichte schauen.

Ein „heiliger Hain“ oder „heiliger Wald“ ist ein Baumbestand, der für eine bestimmte Kultur von besonderer religiöser Bedeutung ist. Diese Haine gibt es in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt. Sie waren ein wichtiger Bestandteil der mythologischen Landschaft und der Kultpraxis des keltischen, estnischen, baltischen, germanischen, altgriechischen, nahöstlichen, römischen und slawischen Polytheismus und kommen auch heute noch vor. Beispiele für diese Haine sind das griechisch-römische „temenos“, verschiedene germanische Wörter für „heilige Haine“ und das keltische „nemeton“, das weitgehend, aber nicht ausschließlich, mit druidischen Praktiken in Verbindung gebracht wurde. Während der nördlichen Kreuzzüge war es üblich, Kirchen an den Orten der Haine zu errichten. Die Lakota und verschiedene andere nordamerikanische Stämme betrachten bestimmte Wälder oder andere natürliche Wahrzeichen als heilig. Einzelne Bäume, denen eine Gemeinschaft eine religiöse Bedeutung beimisst, werden als heilige Bäume bezeichnet. Die Encyclopedia Britannica führt die Verwendung des Schmucks durch immergrüne Bäume, Kränze und Girlanden als Sinnbild des ewigen Lebens unter den alten Ägyptern, Chinesen und Kanaanitern an25Encyclopedia Britannica. https://www.britannica.com/plant/Christmas-tree. Am 17.11.21 abgerufen.. Im Altertum kannten die mesopotamischen und indischen Kulturen sowie Griechen, Germanen, Kelten, Römer und Slawen geweihte Bäume oder Haine. In Indien wurde Buddha von seiner Mutter Maya unter einem „Salbaum“ geboren und erlangte unter einem „Bodhibaum“ die Erleuchtung (sanskr. „bhodi“); in der mittelalterlichen Bildhauerkunst Indiens spielen Baumnymphen (sanskr. „salabhanjikas“) eine wichtige Rolle.

Die Kelten nutzten Haine, auf Gallisch „nemeton“ genannt, für die Durchführung von Ritualen, die auf der keltischen Mythologie beruhten. Die beteiligte Götzin war in der Regel „nemetona“ – eine keltische Götzin. Druiden überwachten solche Rituale. Derartige Haine wurden in Deutschland, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Ungarn in Mitteleuropa, an vielen Orten des alten Galliens in Frankreich sowie in England und Nordirland gefunden. Heilige Haine gab es bis zum 1. Jhd. v.u.Z., als die Römer Gallien angriffen und eroberten, in großer Zahl. Eine der bekanntesten „nemeton-Stätten“ ist die im Wald von Nevet in der Nähe von Locronan in der Bretagne, Frankreich. Auch in Gournay-sur-Aronde (Gournay-on-Aronde), einem Dorf im französischen Departement Oise, befinden sich die Überreste eines „nemetons“26Robert Laffont. Venceslas Kruta, Les Celtes, Histoire et dictionnaire.27Maurice Meuleau. Les Celtes en Europe.. Die „nemetons“ waren oft durch Zäune abgegrenzt, worauf der deutsche Begriff Viereckschanze hinweist, der einen viereckigen Raum bezeichnet, der von einem mit Holzpalisaden eingefassten Graben umgeben ist. Viele dieser Haine, wie z. B. der Hain in Didyma (Türkei), gelten als „nemetons“, als Haine, die von Druiden in Anlehnung an die keltische Mythologie geschützt wurden. Strabo zufolge wurde der zentrale Anbetungsort in Galatien „drunemeton“ genannt28Horace Jones. The Geography of Strabo., einige von ihnen waren auch in griechischer Zeit Haine (wie im Fall von Didyma), basierten aber auf einer anderen oder leicht veränderten Mythologie.

In der Germanischen Mythologie29Wilhelm Mannhardt. Der Baumkultus der Germanen und ihrer Nachbarstämme. kannte man die „irminsul“ und die Weltenesche „yggdrasil“. Bei den Germanen waren die Esche dem Götzen „wotan“ / „odin“ und die Eiche dem „thor“ / „donar“ geweiht, wie die berühmte „donar-Eiche“ bei Fritzlar. Die heidnischen Germanen bezeichneten heilige Orte mit einer Vielzahl von Begriffen, und viele dieser Begriffe bezogen sich auf Steine, Haine und Tempelbauten. Aus zwei proto-germanischen Wörtern entwickelten sich eigene Begriffe für „Tempel“ bzw. „Götze“ (selbe Bedeutung) im Altnordischen, Altenglischen und Althochdeutschen, welche letztlich synonym zu „heiliger Hain“ oder „heiliger Stein“ verwendet wurden. Nach Ansicht des Philologen Vladimir Orel wurde diese Begriffe aus dem Kontinentalkeltischen oder aus dessen nicht-indoeuropäischen Quelle entlehnt30Vladimir Orel. A Handbook of Germanic Etymology. S.164.. Weitere proto-germanische Begriffe haben sich aus altfränkischen Worten entwickelte, die mit dem Gallischen, Lateinischen und Altirischen in Kontext standen31Vladimir Orel. A Handbook of Germanic Etymology. S.284.32Don Ringe. A Linguistic History of English. Volume I. From Proto-Indo-European to Proto-Germanic. S.90.. In skandinavischen Ortsnamen findet sich noch heute oft der Name eines Götzen in Verbindung mit „lundr“ (altnordgerm. „Hain“) oder „viðr“ (altnordgerm. „Wald“)33Jan de Vries. Altgermanische Religionsgeschichte, Der Untergang des Heidentums (Grundriß der germanischen Philologie, Band 12).. Solche Bäume und Haine sind in den Aufzeichnungen der alten germanischen Völker weit verbreitet. Nach Rudolf Simek gab es „heilige Wälder lange bevor es Tempel und Altäre gab“34Rudolf Simek. Die Edda. S.310..

In seiner Germania schreibt Tacitus, dass die Germanen „Wälder und Haine weihen und den Namen der Götter auf jene geheimnisvolle Gegenwart anwenden, die sie nur mit dem Auge der Andacht sehen“35Anthony Birley. Septimius Severus: The African Emperor (Roman Imperial Biographies). S.42.. Tacitus beschreibt den Hain der Semnonen und verweist auf ein „castum nemus“ (lat. „keuscher Hain“), in dem das Bild der Götzin „nerthus“ geheiligt wurde, und auch andere Berichte aus der römischen Zeit verweisen auf Riten, die von kontinentalen germanischen Völkern in Hainen abgehalten wurden, darunter die Opferungen von Überlebenden Kriegern in Waldlichtungen durch die Cherusker nach ihrem Sieg in der Schlacht im Teutoburger Wald, die Tacitus in seinen Annalen auf der Grundlage eines Berichts von Germanicus berichtet. Solche Haine waren manchmal einem bestimmten Götzen geweiht: Neben dem „nerthus-Hain“ gab es in der Nähe der Weser eine „silva herculi sacra“ (lat. „dem Herkules geweihter Wald“), und die Semnonen hielten ihre Rituale angeblich zu Ehren des „regnator omnium deus“ (lat. „Gott, der Herrscher über alles“) ab.

Der germanische Religionswissenschaftler Jan de Vries stellte fest, dass Ortsnamen wie Frølund (Dänemark) und Ullunda, Frösvi und Mjärdevi (Schweden), in denen der Name eines Götzen mit Wörtern zusammengesetzt ist, die „Hain“ oder „Wald“ bedeuten, auf eine Fortsetzung dieser Praxis hindeuten, aber fast ausschließlich in Südostskandinavien zu finden sind; allerdings ist in der Nähe von Dublin ein „caill tomair“ verzeichnet, ein Eichenwald, der offenbar dem Götzen „thor“ geweiht ist36Jan de Vries. Altgermanische Religionsgeschichte, Der Untergang des Heidentums (Grundriß der germanischen Philologie, Band 12).. Im „Landnámabók“ (altnordwestgerm. „Landnahmebuch“), das die Besiedlung Islands beschreibt und aus dem 13. Jhd. stammt, wird von einem „Skáld“ namens „Þórir snepill Ketilsson“ berichtet, der, nachdem seine Mannschaft auf überfallende Wikinger gestoßen war und diese abgewehrt hatte, nach Island kam und dort einen Hain gründete:

»…Thorir nahm das gesamte Fnjoskadale bis hin nach Odeila in Besitz. Er ließ sich in Lund [altnordisch ‚Hain‘] nieder und hielt den Hain für heilig.«

Hermann Pálsson. Lexikon der altnordischen Literatur. S.103.

Es gibt auch eine skandinavische Volkstradition, nach der die Bauern einem „Wächterbaum“, der eine Schutzfunktion für die Familie und das Land ausüben sollte, kleine Opfergaben darbrachten. Gelehrte haben vorgeschlagen, dass öffentlich verehrte Bäume wie der im Tempel von Uppsala als Gegenstücke zum mythischen Weltenbaum „yggdrasil“ angesehen wurden37Rudolf Simek. Die Edda. S.310.38Jan de Vries. Altgermanische Religionsgeschichte, Der Untergang des Heidentums (Grundriß der germanischen Philologie, Band 12).. Heilige Bäume und Haine hinterlassen nur wenige archäologische Spuren, aber zwei solcher Stätten konnten identifiziert werden, beide in Schweden. 1984 wurde unter der Kirche von Frösön in Jämtland ein verfaulter Birkenstumpf entdeckt, der von Knochen umgeben war. Die Funde wurden mit Kohlenstoff auf die späte Wikingerzeit datiert. Brandopfer wurden auf einem Hügel bei Lunda in der Nähe von Strängnäs in Södermanland gefunden; der Archäologe Gunnar Andersson hat argumentiert, dass die Kombination aus den Funden und dem Ortsnamen – welcher „der Hain“ bedeuten kann – darauf hinweist, dass es sich um die Überreste eines Opferhains handelt39Ola Magnell, Elisabeth Iregren. Veitstu Hvé Blóta Skal: The Old Norse Blót in the Light of Osteological Remains from Frösö Church, Jämtland, Sweden. S.223-250..

Die Verehrung einzelner Bäume bei den germanischen Völkern ist ein häufiges Thema in den mittelalterlichen christlichen Anklagen gegen den Rückfall ins Heidentum40Rudolf Simek. Die Edda. S.310.. In einigen Fällen, wie z. B. bei der Eiche von „donar“ (der Legende nach vom christlichen Missionar St. Bonifatius gefällt), wurden diese mit bestimmten Götzen in Verbindung gebracht, und die Verbindung einzelner Bäume mit Heiligen kann als Fortführung dieser Tradition bis in die Neuzeit angesehen werden41Jan de Vries. Altgermanische Religionsgeschichte, Der Untergang des Heidentums (Grundriß der germanischen Philologie, Band 12)..

Griechen und Römer kannten die Vorstellung, dass Bäume von Nymphen, den Dryaden bewohnt wurden, wie zum Beispiel ein Lorbeerbaum von „daphne“, eine Linde von „philyra“, eine Silber-Pappel von „dryope“ und ein Nussbaum von „karya“. Der berühmteste Hain auf dem griechischen Festland war der Eichenhain von Dodona. Außerhalb der Stadtmauern von Athen befand sich die Platonische Akademie in einem Olivenhain, an den noch heute die Redewendung „Hain der Akademiker“ erinnert. In Mittelitalien erinnert die Stadt Nemi an den lateinischen „nemus aricinum“, den „Hain von Ariccia“, eine kleine Stadt, die zu einem Viertel um den See herum liegt. In der Antike gab es in der Gegend keine Stadt, aber der Hain war die Stätte eines der berühmtesten römischen Kulte und Tempel der „diana nemorensis“, dessen Untersuchung als Grundlage für Sir James Frazers bahnbrechendes Werk über die Anthropologie der Religion diente42James Frazer. The Golden Bough.. Ein heiliger Hain hinter dem Haus der Priesterinnen der „vesta“ am Rande des „Forum Romanum“ (lat. „römischer Marktplatz“) blieb bestehen, bis seine letzten Überreste im Großen Brand von Rom im Jahr 64 n.u.Z. verbrannt wurden. In der Stadt Spoleto in Umbrien sind zwei Steine aus dem späten dritten Jahrhundert v.u.Z. erhalten geblieben, die in archaischem Latein die Strafen für die Entweihung des „lex luci spoletina (ein „jupiter-Wald“) festlegen; sie werden im Archäologischen Nationalmuseum von Spoleto aufbewahrt. Die Stadt Massilia, eine griechische Kolonie, hatte einen Hain, der so nahe lag, dass Julius Cäsar ihn abholzen ließ, um seine Belagerung zu erleichtern. In Pharsalia dramatisierte der Dichter Lucan den Hain als einen Ort, an dem das Sonnenlicht nicht durch die Zweige dringen konnte, an dem weder Tiere noch Vögel lebten, an dem der Wind nicht wehte, sondern die Zweige sich von selbst bewegten, an dem Menschenopfer dargebracht wurden43Ronald Hutton. The Druids. S.97.. Während des römischen Winterfestes Saturnalien wurden die Häuser mit Kränzen aus immergrünen Pflanzen geschmückt, wie auch andere frühere Bräuche, die heute mit Weihnachten in Verbindung gebracht werden44BBC UK: https://web.archive.org/web/20161207095037/http://www.bbc.co.uk/religion/0/20617780. Am 17.11.2021 abgerufen.. In der östlichen Schwarzmeerregion Kolchis sahen Jason und seine Begleiter laut der griechischen Argonautensage eine Vielzahl von Leichen, die an die Äste von Weiden gebunden waren. Tote Männer sofort zu begraben, war für die Kolcher eine Unsitte – Verstorbene wurden in Stierfelle gewickelt und außerhalb der Dörfer oder Städte in Bäume gehängt. Nach dem Glauben der Kolcher sollte zuerst die Natur ihren Teil an den Toten nehmen, bevor die Reste vergraben wurden. Der georgische Geograf Vakhoucht bestätigte im 18. Jhd. diesen Teil der Sage.

In Abchasien ist der Glaube an die Waldgötzin „mezıtha“, die Verehrung alter Bäume, insbesondere von Eichen, seit der Antike schriftlich belegt und trotz der im 6. Jhd. weitgehend abgeschlossenen Christianisierung erhalten geblieben. Unweit eines jeden Dorfes gab es eine besondere Eiche, unter der Versammlungen abgehalten wurden. Vor Kriegen besuchte die Bevölkerung zuerst diesen Baum, band farbige Stoffstreifen an die Äste und an ihre Waffen und berührte mit den Breitseiten ihrer Schwerter den Baumstamm, während die Eiche um Hilfe und Kraft angerufen wurde. Noch heute gibt es aktive Baumkulte, z. B. auch in Estland, Finland, Litauen, Polen,, Ghana, Kenia, Nigeria, Indien, Japan, Malaysia, Nepal, Philippinen, Thailand und den USA. Letztlich müssen wir aber feststellen, dass der Weihnachtsbaum, der heutzutage in jedem christlich geprägten Land präsent ist, heidnischen Ursprungs ist.

Die Baumverehrung war bei den heidnischen Europäern weit verbreitet und überlebte ihre Bekehrung zum Christentum in den skandinavischen Bräuchen, Haus und Scheune zu Neujahr mit immergrünen Bäumen zu schmücken, um den Teufel zu vertreiben, und zu Weihnachten einen Baum für die Vögel aufzustellen45Encyclopedia Britannica. https://www.britannica.com/plant/Christmas-tree. Am 17.11.21 abgerufen.. Ein Weihnachtsbaum, auch Christbaum (im oberdeutschen Sprachraum ausschließlich, im Rheinland häufig) oder Tannenbaum ist ein geschmückter Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in einem Gebäude oder im Freien aufgestellt wird. Traditionelle Aufstellorte sind Kirchen und Wohnungen. Als Baumschmuck dienen meist Lichterketten, Kerzen, Christbaumkugeln, Lametta, Engels- oder andere Figuren. Dieser Weihnachtsbrauch verbreitete sich im 19. Jahrhundert vom deutschsprachigen Raum aus über die ganze Welt. Für Dekoration im Winter kommen eigentlich nur immergrüne Pflanzen in Frage, so dass deren Nutzung im Winter noch keine Traditionslinie zum Weihnachtsbaum zeigt. Immergrüne Pflanzen verkörpern Lebenskraft, und darum wird oft angenommen, dass die Menschen in früheren Zeiten glaubten, sich Gesundheit ins Haus zu holen, indem sie ihr Zuhause mit Grünem schmückten. Die Encyclopedia Britannica führt die Verwendung des Schmucks durch immergrüne Bäume, Kränze und Girlanden als Sinnbild des ewigen Lebens unter den alten Ägyptern, Chinesen und Hebräern an46Encyclopedia Britannica. https://www.britannica.com/plant/Christmas-tree. Am 17.11.21 abgerufen.. Die Römer bekränzten zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. Durch das Schmücken eines Baums zur Wintersonnenwende ehrte man im „elagabal-Kult“, im „mithras-Kult“ und auch später im „sol-Kult“ den Sonnengötzen. Auch in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren, gleichzeitig gab das Grün Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings. Im Christentum versinnbildlichte der Tannenbaum ursprünglich als „Paradiesbaum“ die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Dies wurde am Tag von Adam und Eva im Kalender der römisch-katholischen Kirche, dem 24. Dezember, in einem „Mysterienspiel“ dargestellt. Dafür brauchte man einen Baum, der auch am 24. Dezember noch grün war47Das Paradiesspiel im Mittelalter und in der Neuzeit. https://www.uni-regensburg.de/bibliothek/granatapfel/volkstuemlich/paradiesspiel/index.html. Am 17.11.2021 abgerufen.. In diesen Stücken wurde ein mit Äpfeln (als Symbol für die verbotene Frucht) und Oblaten (als Symbol für die Eucharistie und die Erlösung) geschmückter Baum als Kulisse für das Stück verwendet. Später wurden die Äpfel durch runde Gegenstände wie glänzende rote Kugeln ersetzt48Greg Dues. Advent and Christmas. S.13-15.49Sheryl Karas. The Solstice Evergreen: history, folklore, and origins of the Christmas tree. S.103–104.50Philip Lazowski. Understanding Your Neighbor’s Faith. S.203-204.51Michael Foley. Why Do Catholics Eat Fish on Friday?. S.18.52Ann Ball. Catholic Traditions in Crafts. Our Sunday Visitor. S.19.. Als der 24. Dezember zunehmend als „heiliger Abend“ vor Weihnachten wahrgenommen wurde, verselbstständigte sich dieser Paradiesbaum zum Christbaum. In ausländischer Wahrnehmung konnte der Weihnachtsbaum als typisch deutsch und – noch enger gefasst – als typisch lutherisch gelten, gar auf Martin Luther selbst zurückgeschrieben werden53The Christmas Tree. The Journal of Education. Vol.84, Nr.22. S.598-599. https://www.jstor.org/stable/42807952. Am 17.11.2021 abgerufen.54Theodor Fontane. Sämtliche Romane, Erzählungen, Gedichte, Nachgelassenes, Bd.1. S.411..

3.) Biblische Sicht

Gott selber sagte zu seinen Nachfolgern:

»So spricht JHWH: Lernt nicht den Weg der Heiden […]! Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist’s, das man im Wald gehauen hat und das der Künstler mit dem Schnitzmesser anfertigt. Er verziert es mit Silber und Gold und befestigt es mit Hämmern und Nägeln, damit es nicht wackelt; sie sind gedrechselten Palmbäumen gleich, sie können nicht reden; man muss sie tragen, denn sie können nicht gehen. […] Gutes zu tun steht nicht in ihrer Macht! Doch dir, o JHWH, ist niemand gleich! Groß bist du, und groß ist dein Name an Macht! […] Sie sind allesamt dumm und töricht, eine äußerst nichtige Lehre: Holz sind sie. […] Aber JHWH ist in Wahrheit Gott; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. […] Dumm steht jeder Mensch da, ohne es zu begreifen, und jeder Goldschmied wird an seinem Götzenbild zuschanden; denn sein […] Bild ist Betrug, und kein Geist ist darin. Schwindel ist’s, ein lächerliches Machwerk! […]«

Jeremia 10:2-15

Und der Apostel Paulus lehrte alle Gläubigen:

»Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst!«

1. Korinther 10:14

»Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf;«

Epheser 5:10-11

Wenn wir uns das Weihnachtsfest unter diesen Gesichtpunkten anschauen, ist es eigentlich unabänderlich, dass man dieses Fest nicht mehr feiert. Dies ist auch meine persönliche Empfehlung.

„Aber wann feier ich denn dann den Geburtstag des Messias?“ – oder – „Aber was kann ich denn dann stattdessen feiern?“ – werden sich nun sicher viele Leser fragen. Wann und wie wir den Geburtstag des Messias feiern dürfen, kann man im Artikel „JESCHUAS GEBURTSTAG“ (unter www.bibel-lernen.de/jeschuas-geburtstag-01) nachlesen.

4 Gedanken zu “WAS IST WEIHNACHTEN?”

  1. Danke hierfür!
    Mir ist seit Jahren unbehaglich. Warum sehen gute Pastoren, die ich schätze, das nicht?
    Hinter sich einen geschnückten Baum bei der Predigt, da bekomme ich die Krise.
    Es ist eine kulturelle Festung und unser umfeld kreischt laut auf, wenn wir dad Thema anschneiden.
    Ich bin euch für die Ausarbeitung sehr dankbar!

  2. Vielen Dank für die ausführlicheAusarbeitung. Hab schon einiges darüber gelesen. Schon seit Jahren distanziere ich mich von der Tradition. Ca vor 8 Jahren hab ich begonnen Sukkot zu feiern u glaube, dass das der Geburtstag von Jeshua ist. Es ist aber schwer Weihnachten nicht mehr zu feiern, wenn die ganze Fam. und Gem an der alten Tradition festhält. Da frag ich mich manchmal, wie frei freie Gem wirklich sind.
    Was ich sehr gerne feier ist Chanukka.
    Das feier ich zum einen aus Solidarität mit der Jüd Gem u aber auch privat im messianischen Sinne.

    1. Schalom Erika, falls Sie Kontakt zu einer bibeltreuen Gemeinde suchen, die die biblischen Feste feiert, sind wir Ihnen sehr gerne bei der Suche behilflich. Wir haben sehr viele Kontakte zu Gemeinden, Hauskreisen und einzelnen Geschwistern in ganz Deutschland und weitere Möglichkeiten, Anschluss zu finden. Falls Sie Telegram haben, empfehle ich Ihnen, DIESEN LINK zu folgen, so bekommen Sie am schnellsten Hilfe. Alternativ können Sie uns gerne eine eMail schreiben. Die notwendige eMail Adresse finden sie im IMPRESSUM.

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